Das Rebhuhn war ursprünglich ein Bewohner der Steppen und Heidegebiete Europas und Asiens.
Mit der im Mittelalter einsetzenden großflächigen Rodung der Wälder durch den Menschen zur Gewinnung von Flächen für die landwirtschaftliche Nutzung,hat sich der Lebensraum für das Rebhühner beträchtlich vergrößert.
Der vormals ungeeignete Lebensraum Wald wurde durch die landwirtschaftliche Nutzung zum geeigneten Lebensraum für das Rebhuhn und eine flächenhafte Ausbreitung des Hühnervogels fand statt.
Bis zum Beginn der industrialisierten landwirtschaftlichen Nutzung zum Anfang des 20. Jahrhunderts fand der Kulturfolger Rebhuhn in der damaligen Agrarlandschaft einen idealen Lebensraum.
Die Feldfluren waren abwechslungsreich gestaltet,in viele kleine Parzellen mit unterschiedlicher Fruchtfolge eingeteilt und das ausbringen von Pflanzen- oder Insektengiften gab es nicht.Die von Menschenhand geschaffene Kulturlandschaft bot dem Feldhuhn Nahrung,Deckung und Nistplätze in hoher Anzahl.
Grundsätzlich kann die Schaffung der menschlichen Kulturlandschaft durchaus als Bereicherung der natürlichen Lebensräume angesehen werden.
So wie dem Rebhuhn bietet diese Kulturlandschaft einer Vielzahl von anderen Arten ausgezeichnete Lebensbedingungen,solange der Mensch die Kultivierung nicht übertreibt und dadurch den eigentlich positiven Effekt für viele Arten in das Gegenteil umkehrt.
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Das Rebhuhn gab es auch in Deutschland bis in die 1950er Jahre millionenfach. |
Überall in Europa werden heute von Jägern und Landwirten Artenschutzprogramme zur Verbesserung der Lebensräume der Rebhühner durchgeführt.
Selbst die durch Höhenlagen gekennzeichnete Schweiz,in den Regionen von Basel/Rheinfelden (für Naturfreunde finden sich hier schöne Ferienwohnungen in Rheinfelden) bis Genf und Bern,versucht mit Hilfe von Rebhuhnprogrammen die Feldhühner zu erhalten.
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